Eine Gemeinschaftsschule für alle!

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Wie geht's?

Geschriebenes

An eine Gemeinschaftsschule stellt sich, weil sie eben eine Schule für alle Kinder ist, die Anforderung individuelles Lernen für jedes einzelne Kind zu gewährleisten und es so optimal zu fördern und zu fordern. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen: Politik kann und darf nicht bis ins Detail gehende pädagogische Vorgaben für die einzelnen Klassen oder Lerngruppen machen. Die Lerngruppen können mit den Lehrenden zusammen vor Ort am besten entscheiden welche Lernform gerade am besten geeignet ist. Wichtig ist, dass es in der Gemeinschaftsschule einen Mentalitätswechsel gibt: Verschiedenheit ist normal. Aktives Lernen steht im Mittelpunkt, statt fremdbestimmter Unterricht. Flexible Lernformen und auch Geschwindigkeiten müssen in einer Gemeinschaftsschule ermöglicht werden.

Klar ist aber auch, dass der mittlere Schulabschluss und das Abitur Anforderungen sind, die die Gesellschaft an die Qualität des Gelernten und der Abschlüsse stellen muss. Wir fangen in Berlin nicht bei Null an: Mit den neuen Rahmenplänen haben wir schon jetzt welche, die nicht auf verschiedene Schularten bezogen sind, sondern auf Schulstufen. Auch die Lehrerausbildung ist in Berlin grundsätzlich keine auf Schularten bezogene. Hieran können wir anknüpfen und mittels der Pilotphase und ihrer wissenschaftlichen Begleitung einen guten Weg finden, wie wir zu einem integrierten Bildungsgang in der Sekundarstufe I kommen.

Zur Frage der Finanzierbarkeit der Gemeinschaftsschule haben wir ein Gutachten erstellen lassen.



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